Samstag, 15. September 2012

Unabhängigkeitstag in nicaragua

Unabhängigkeitstag in Nicaragua.
Mit zahlreichen Paraden, lauter Musik und Hostelpreisen, die mit denen in Costa Rica zu vergleichen sind, wird hier de Unabhängigkeit von der spanischen Krone (1821) gefeiert. 

Wir befinden uns gerade in San Juan del Sur, einem kleinen  Surferort am Pazifik. Hier scheint der Unabhängigkeitstag ganz besonders gern gefeiert zu werden, da sich hier über das Wochenende deutlich mehr Leute eingefunden haben, als noch die Tage davor. Vergleicht man das ganze mit dem nationslfeiertag in Bolivien geht es hier bis jetzt noch recht gesittet zu, abgesehen von der lauten Musik :-) 
Untergebracht sind wir hier bei " Mama Sara", einer Dame (etwa 60) mit Familie, die im Erdgeschoss des Hauses wohenen. Das Obergeschoss mit weiteren 4 Zimmern sowie zwei Bädern und einer kleinen gemütlichen Küche mit Balkon (mit Meerblick wenn man nach links schaut) wird vermietet. Und damit wir nicht vom Fleisch fallen bringt die liebe Mama Sara jeden Tag (bis jetzt) etwas kleines oder auch mal größeres zu essen nach oben. Mal gab es Ceviche, mal Reis mit Bohnen  und Fleisch, da wieder einen ganzen gebratenen Fisch und gestern gefüllte Tacos, einfach unglaublich! Diese Gastfreundschaft war dann auch ein weiterer Grund den Aufenthalt in Nicaragua noch zu verlängern  und  sich erst am Sonntag wieder auf den Weg nach Costa Rica zu machen. 
Als ein Highlight, das wir hier in Nicaragua miterleben durften war ein nächtlicher Ausflug an den Strand la Flor. Denn wir sind hier gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort: es machen sich gerade tausende von Meeresschildkröte auf den Weg an den Strand, um dort ihre Eier zu legen. Über einen tierfreundlichen und nachhaltigen Touranbieter sind wir dann abends in Kleingruppen an den besagten Strand gefahren. Es war einfach ein unbeschreibliches Naturereignis!! Tausende, nach Schätzungen der einheimischen 10.000, Schildkröten machten sich in der Bucht la Flor auf an den Strand, um dort ein Loch auszugraben um ihrer Eier darin zu vergraben. Es waren so viele Schildkröten unterwegs, dass man genau hinschauen musste, wo man lang läuft. Es durften auch keine Taschenlampen verwendet werden, nur unser Guide, dem wir im Entenmarsch  hinterliefen, hatten ein kleines rotes licht zur Orientierung, alles andere hätte die Schildkröten nur verwirrt, da sie sich am Leuten des Mondes orientieren. 
Wir hätten nie gedacht, dass diese Schildkröten auch an Land so schnell sein können. 

So und bevor es morgen gen Costa Rica geht, genießen wir heute noch mal den Tag am Meer, lassen uns noch ein bisschen von den wilden Trommelklängen der Paraden faszinieren und kurieren unsere leichte Erkältung noch etwas aus. 

Hasta luego Micha und Juliane 

2 Kommentare:

  1. oh mänson! Schildkröten ... aaah, freue mich auf Bilder!!
    liebe grüße und shana tova

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  2. Bilder von den Schildkröten gibts leider keine. Blitz war verboten und für ein Bild ohne Blitz war es eindeutig zu dunkel! Aber freu dich auf Erzählungen! ;)

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