Sonntag, 26. August 2012

3 Tages-Wanderung - el Chorro-Trail -








Nach vielen langen Busfahrten mity durchaus plattgesessenen Hintern war nun endlich mal mehr koerperliche Aktivitaet angesagt. Beginnen sollte der Treck auf ueber 5000m und sollte nach 3 Tagen auf ca. 1000m enden. Ja, 4000m Abstieg, was aber nicht heisst, dass uns nicht auch mal steile Anstiege erwarteten.
Unser Gepaeck fuer drei Tage und Schlafsack wurden auf Mulis bzw. Lamas gespannt, was hiess, dass wir nur unseren kleinen Tagesrucksack tragen mussten, auch natuerlich auch ganz angenehem war.
Los ging es dann auf ueber 5000m bei gefuehlten 0ºC und einer Landschaft, die alle Anstrengung entschaedigte.
Die ersten paar hundert Meter Abstieg vergingen recht schnell und man konnte den Eindruck gewinnen, man wuerde irgendwo in Norwegen am wandern sein.
Nach einem kleinen aber feinen Mittagessen und einem staerkendem Coca-Tee (der schmeckt uebrigens) ging es weiter nach unten, wo sich allmaehlich auch schon die Landschaft aenderte und immer gruener und feuchter wurde.
Die erste Nacht im Zelt verbrachten wir in einem ganz kleinen Dorf am Fluss, wo wir am Lagerfeuer bekocht wurden.
Am naechsten Morgen ging es dann gleich nach dem Fruehstueck weiter. Weitere Auf- und Abstiege folgten und man nahm die steigenden Temperaturen dankend an.
Die zweite Nacht wurde aehnlich wie die erste Nacht verbracht, wobei hier eine "Dusche" unter einem Schlauch, durch den Flusswasser herbei gefuehrt wurde ja "fast", aber auch nur fast, das highlight des Tages war. ;-)
Am dritten und letzten Tag mussten wir frueh raus und koennte somit den Sonnenaufgang beim Fruehstueck zwischen Bananenbaeumen bestauenen. Danach stand dann noch mal ein anstrengender Marsch in bruetender Hitze vor uns. Bis wir dann gegen Nachmittag in einem kleinen Dorf ankamen, wo wir dann bei Privatleuten eine "echte" Dusche nutzen konnten. Das alles musste jedoch recht schnell gehen, denn der Nachtbus nach Rurrenabaque stand schon bereit.
Jetzt im Nachhinhein kann icvh es ja sagen. Es gibt da ja diese beruehmt beruechtigte Todesstrasse in Bolivien, die aber seit einigen Jahren nicht mehr befahren werden darf --> da ja zu gefaehrlich, daher ja auch der Name. Aufgrund dessen wqurde eine neue Strasse gebaut. Da diese aber noch im Bau ist, ist sie eigentlich genaus so gefaehrlich wie die alte. Und nun jaa, wir sind diese Strasse gefahren und ich glaub ich bin an 1000 Toden gestroben. Es war eine schreckliche 14h Fahrt! ;)

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